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21. Oktober 2020
 

Google Analytics in neuer Version – Schwerpunkt auf Berichtsoptionen und Datenschutz

Zukünftig sollen KI und Machine Learning die Berichte verbessern. Google verspricht Nutzern einen besseren ROI und rüstet sich für eine Zukunft ohne Cookies.

Analytics plant die Zukunft

Bereits seit einigen Tagen werden Nutzer von Googles hauseigenem Tracking- und Analyse-Tool mittels Banner über das mögliche Upgrade auf Google Analytics 4 informiert. Das große Update setzt die Evolution fort, die mit Googles Web + App Property im vergangenen Jahr begonnen wurde. Eine umfangreiche Beta Phase dieser Property-Form folgte, ehe die gewonnen Erkenntnisse Analytics nun ein neues Gewand geben. Was dieses Update zeigt: Nicht nur treibt Google die mobile first Philosphie voran, auch die Abhängigkeit von aktuellen Cookie-Technologien soll gesenkt werden.

eCommerce im Fokus

Wer die neue Oberfläche zum ersten Mal öffnet, dem wird insbesondere die deutlich vereinfachte Zugänglichkeit von eCommere-relevanten KPIs und Berichten auffallen. Google begründet diesen Schritt mit den sich stetig verändernden Kundenbedürfnissen im eCommerce, die von Unternehmen erfasst und verstanden werden müssen. Was heißt das konkret? Das im Fokus stehende Machine Learning soll beispielsweise in der Lage sein, Nutzungsmuster zu analysieren und bspw. Aufschluss über die Abwanderungswahrscheinlichkeit von Kunden zu geben. In einer Zeit, in der Kundenbindung – aufgrund der zahlreichen Mitbewerber im Online Shopping – sehr gepflegt werden muss, sind dies wertvolle und smarte Insights. So sollen Marketer zielgerichtet Maßnahmen umsetzen können und schlussendlich der ROI aller Marketing-Aktivitäten gesteigert werden.

Neue Standards beim Datenschutz

Auch Datenschützern kommt Google mit dem Update entgegen. Mit dem Inkrafttreten der DSGVO herrschten schließlich Bedenken und Unsicherheit bei vielen Unternehmen, die auf das beliebte Analyse-Tool zurückgreifen. Marketer monierten des Öfteren einen Balance-Akt zwischen Datenschutz und effektivem Tracking. Hier haben die Entwickler aus Mountain View zugehört. Künftig soll es in Analytics viel genauer möglich sein, zu entscheiden, welche Daten von Webseitenbesuchern gesammelt werden – und bis zu welchem Grad diese auch bei Werbezwecken zum Einsatz kommen.

Meinung: Ein guter Tag für Shopify-Nutzer

Besonderes Augenmerk galt für uns der Frage, wie das neue Google Analytics aus Sicht von Shopify-Nutzern zu bewerten ist. Bessere Zugänglichkeit zu eCommerce-relevanten Metriken und Funktionen, die Trends einfacher erkennen sollen: Dem Umsatz von Online-Shops versprechen diese Features ein Plus. Auch beim Thema Datenschutz fühlen wir uns erleichtert. Zwar muss sich erst noch zeigen, wie gut die gesteckten Ziele erreicht werden – hier wachen insbesondere europäische Juristen, leider aber auch Abmahn-Anwälte mit Argusaugen. Aber dass die Entwicklungs-Abteilung von Google die Bedenken von Datenschützern erhört ist ein gutes Zeichen. Um mit der neuen Analytics-Version zu starten empfehlen wir, sich an der Google Best Practice zu orientieren. So kann eine neue Google Analytics 4 Property zunächst parallel zu einer bestehenden Property eingerichtet werden (Achtung: Es ist möglich, dass diese noch die alte Bezeichnung Web + App Property trägt). So können Marketer von neuen Features profitieren und haben ohne Datenverlust die Zeit das bestehende Setup inkl. Conversions und Zielvorhaben sauber einzurichten.

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